Wieder da :)

Und so schön war`s!

mähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

Ich gehe meinen Bericht mal genauso chronologisch an, wie die Steffi das gemacht hat.

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Sabine fuhr uns am Freitag zielsicher nach Hechingen.

Die Hände hatte sie leider nicht frei:

Sabine ist strick verhindert !

Das Bildchen hat Martina gemacht und ich hab hoffentlich die Erlaubnis, es hier zu nutzen! *wink*

Ich saß hinten, hatte alle Zeit der Welt und stieg mit einer fast  fertigen Socke in Hechingen aus. :mrgreen:

kunterbunt angestrickt

(Die Spitze war dann bis zum Abend dran!)

Es war schon recht schattig und das Flüßchen, welches unsere Unterkunft vom Werksgelände der Tutto GmbH 😆 trennte, sorgte zusätzlich für ordentliche Luftfeuchtigkeit. Aber dass es an diesem Wochenende nicht grad warm werden würde, war ja vorhergesagt.

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Unser erster Gang war dann doch der Fabrikladen. :mrgreen:

Das Sockenrad

Dieses Bild könnt Ihr anklicken und genauer anschauen. Ich hatte das Rad schon mal in einem Blog gesehen. Das sieht wirklich toll aus.

im Laden

Der Laden ist wunderschön. Und irgendwie hatte ich es mir gar nicht klar gemacht, dass ich dann mitten in ALL der Opalwolle stehen werde. Nicht nur ein Knäuelchen – nein, immer gleich gaaaaaaaaaaanz viele. Wahnsinn.

im Laden bei Käthe Kruse

Überall hängen, stehen, liegen tolle Strickwerke aus den ganzen Kollektionen. Viele meiner Bilder sind leider verwackelt, das muss an meiner Unruhe gelegen haben. 😉 Irgendwie war der Laden voll bis unter die Decke, aber trotzdem total ordentlich und übersichtlich. Da steckt so richtig Liebe drin.

auch im Laden

Und nun kommt mein erster Einkauf.

Ich wusste noch nix, von der Dynamik, die so ein Fabrikladen auslöst. Ich glaube, es lag daran, dass ich das erste Mal vor Ort war. Anderen schien dieses Phänomen nicht unbekannt. Ausgehend davon, dass ich wohl nie wieder nach Hechingen kommen werde und meine Lieblingswolle live und wahrhaftig einfach so aus dem Regal ziehen konnte und auch in dem Glauben, nur einen Einkauf zu tätigen, fiel das Ganze so und recht üppig aus:

Mein erster Gang

Ein paar Unis, ein paar Kaleidoskop, zwei Maria Bells, Maskenbälle (für Mary den falschen mitgenommen, was schon mal den ersten weiteren Kauf zur Folge hatte *ggg*), unten rechts – SCHÖNE Knäuel aus dem letzten Abo, einen handgefärten Batikstrang – von denen gab es Unmengen und ganz verschiedene für sage und schreibe 5,- €. Dann ein Deutschlandknäuel, das so wunderschön leuchtet und sicher Socken für mich gibt. Einen Marienkäfer und einen Schafpaten, der mir in vielen Blog so gut gefiel und dem ich natürlich in natura erst recht nicht wiederstehen konnte. Mary, vorne liegt Dein Kunterbunt! 🙂

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Dann sind wir erst einmal ins Zelt, Beute unter einem Tisch verstaut und jetzt wurde geguckt, wer da ist. Wapiti (irgendwie schon eine Uraltbekannte für mich, aber eben nur durchs Netz) saß mit ihrer Truppe da und so waren die ersten Stunden gerettet.

Zwischendurch sind Sabine und ich färben gegangen. Wir wollten die Ruhe vom Freitag nutzen. Nun ja, ich hatte wohl verdrängt, dass uns nur die Grundfarben zur Verfügung stehen. Meine Vorstellungen – und ich färbe meist mit einer klaren Vorstellung – waren damit hinfällig und so musste halt spontan und ganz free style gefärbt werden. Es gab so Stempelschwämmchen, mit denen man die Farben auf den Strang brachte. Gewöhnungsbedürftig, aber auch spannend. Leider konnte man ja die fertig angerührten Farben nur auf der Wolle selbst mischen. Alles ein bisschen unplanbar und nicht ganz mein Ding. Die Stränge kamen dann auf diesen Ständer.

Ständer der vor Ort gefärbten Stränge

Meiner hängt vorn in der Mitte und schaut trocken dann so aus:

Hechingen Strang

Sabine und Martina konnte ich dann noch zeigen, wie man die Stränge halbwegs schön in Form bringt. Deswegen ist so ein Treffen was feines. Man lernt irgendwie an jeder Ecke noch was dazu.

Hechingen Strang a

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Samstag

Da ich für Mary den falschen Maskenball (die Kollektion ist in natura echt traumhaft, vorher mochte ich die gar nicht sooo sehr) geschnappt hatte, war die erste Tat – den richtigen Maskenball kaufen. Der Parkplatz war gut gefüllt, das Zelt aber relativ leer. Klar ALLE waren unten im Fabrikverkauf. Welch ein Getummel. Betty und ihre Mädels und auch Petra und Stefan waren schon da und warteten auf die kleine Betriebsführung. Wir wollten da direkt mit, aber HERR BULACH machte vor uns den Schnitt für die nächste Gruppe! *grmpf* So waren die erst mal weg, aber ich hatte sofort Steffi erkannt, die von der Führung zurück kam. Und so machte das Bummeln im Laden gleich wieder noch mal so viel Spaß.

Mein zweiter Gang

Mary, das ist doch jetzt der richtige Maskenball, ODER??

Alle Regale waren irgendwie wieder voll. Vor allem gab es wieder neue Batik Stränge. Und diese 3 Unis sind mir wohl am Tag zuvor nicht so aufgefallen. Bla bla…..

Zurück im Zelt wurde dann wiedergesehen, kennengelernt, gestrickt, gefärbt, gefuttert. Begegnet bin ich Petra, Sylvia, Ramona. Verpasst habe ich leider Theresia.   Ein Kindergarten führte eine ganz reizende Modenschau auf. Die Pullover waren alle aus Regenwaldknäuelchen gestrickt. Einfach schön!

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Ich selbst wollte nun mein blaues Kaleidoskop Knäuel anstricken. Dummerweise hatte ich es wohl gar nicht gekauft! 😯 Grund genug, es zu besorgen. Und so landete ich wieder unten im Laden. :mrgreen: Es ging übrigens nicht nur mir so, alle verschwanden ab und an. Ja ja.

Mein dritter Gang

Wie gut, dass irgend jemand dieses Buch hoch hielt. Denn da ist DER Schal drin, der mir auf der Messe so gut gefallen hat und wo ich schon immer Ausschau nach der Anleitung gehalten habe. Und auch viele viele andere ganz nette Modelle.

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Tja und da mir ein sehr nettes Angebot zu einem Knitalong gemacht wurde, entwickelte sich ein Gang zur Toilette als tückisch genug. Die Toilette natürlich direkt am Laden und besetzt *flöt*

Mein Toilettengang

750g II.Wahl Stränge

Ich glaube, das ist ein verkappter Maskenball. Mal sehen, wann die Stränge sich in einen dieser “kind of” Patchworkpullover verwandelt haben. Zwei Jahre sind schon mal anvisiert. Und wenn es ein 4. Sockenstrickertreffen gibt und das Projekt erfolgreich umgesetzt ist, ….

So, ich glaube, das war nun genug!

Für mich war es  wieder eine ganz tolle Erfahrung. Seit dem workshop in Holland weiß ich ja, welch großen Spaß sowas bringen kann. Auch dass ich keine Angst haben muss, mich ins Getümmel zu stürzen, denn die Menschen sind nett, ganz normal und ich fühle mich richtig wohl darin abzutauchen.

Habt einen guten Start in die Woche, ich muss jetzt erst mal meine Spur hier finden. 😉

Die Beute von uns Dreien