Eine Mütz..

..ist es nun geworden :)

 

Aus dem Garn, welches ich vorgestern hier gezeigt habe.

Zu diesem Zeitpunkt war ich noch überzeugt, den Schal (den es passend zu dieser Mütze gibt) zu stricken. Dank Corinna konnte ich mir den Frust ersparen und hab gestern direkt die Mütze angeschlagen und habe dabei einiges dazu gelernt.

Die Anleitung stammt aus einem oder dem Norobuch:

Norogarne sind ja SINGLES. Ich hatte für dieses Muster aber ein dreifach und ein zweifach Garn gesponnen. Gewicht meiner Garne wie für den Schal gemacht, aber da ist dann ja noch die Sache mit der Lauflänge. *seufz* Halb so schlimm, denn ich finde die Mütze total schön. Der untere Rand ist ein klein wenig zu weit, ich überlege, ob ich da vorsichtig ein wenig das Garn an filze, damit mehr Stabilität entsteht.

 

Fluff Fiber *Time for Rainbows & Autumn is all dazzle”

Horndale Hat

aus diesen Garnen: mixed bfl, superwash bfl

Das bleibt sicher nicht die Letzte ihrer Art. Ich hab da schon so ein paar Ideen. :)

Hallo ;)

Es läuft hier gerade alles etwas anders. Kranke Kinder, die sich in der weiterführenden Schule gar nicht gut leisten können, krank zu sein. Der Unterrichtsstoff und die Hausaufgaben müssen parallel mitgearbeitet werden, ob schlapp oder nicht. Dann wurden in dieser Woche noch etliche Klassenarbeiten geschrieben und zu guter letzt hat sich die Große gestern bei einem Sturz einen Ellenbogen verletzt und läuft jetzt mit Gipsschiene rum. Wie schlimm das Ganze ist, wird erst morgen festgestellt. *gmpf*

Jedenfalls bleibt gerade vor Weihnachten dann kaum Zeit und Lust für den Rechner.

Aaaaaaaaaaber, was Gestricktes schieb ich jetzt mal schnell hier rein:

gestrickt aus einem Strang Opal Varieté #5255

Anschlag 30 Maschen, quergestrickte Handstulpen

Zusammen mit der Mütze, die kurz danach entstanden ist,..

..hat Kim nun ein richtig schönes Winterset.

Die Mütze ist nach dieser Anleitung gestrickt: An unoriginal hat. Auch hierbei ging etwa ein Strang der dicken handgefärbten Wolle drauf.

Ich denke, dass im Original die Wolle etwas dicker ist, denn ich musste die Mütze einmal ribbeln und mit größerer Nadelstärke stricken. 6er Nadeln sind nicht unbedingt mein Ding. Man schwingt ja halbe Baumstämme. ;) Auch so ist die Mütze noch ziemlich stramm, aber Kim hat sie schon eine Woche getragen und das lockert die Sache noch mal ein wenig nach.

..

Und dann mach ich mal ein bisschen Werbung für die Zwergers – ist schließlich Lieblingswolle. :)

Zum einen werden 2012 wieder kreative Strickstücke gesucht und prämiert. Alles dazu findet Ihr auf der Seite:

Opal Strick Award 2012

Und zum anderen findet morgen ein Chat mit Wolfgang Zwerger auf der (Socken)Strickertreffen Homepage statt.

..gemützt

Dieses mal mit so ziemlich den schönesten Garnen, die ich gesponnen habe.

 

Ein navajo verzwirtes Garn (muss man ein wenig nach unten scrollen), gefärbt von Allspunup und meine gelungensten coils aus einem Kammzug von FreckleFaceFiber.

Die Mütze ist dieses Mal für unsere Große gestrickt. Mit 80 Maschen und 6er Nadeln angeschlagen, was am Anfang sehr klein aussah, aber am Ende genau richtig war. (Kim trägt ihre Mütze inzwischen als Cowl, weil es zu weit wurde – total chic, aber war so ja gar nicht geplant. *g*)

Zum ersten Mal hab ich meine geliebten coils verstrickt und wie gut, dass ich schon mal diese Pompon Schals gestrickt habe. Denn es funktioniert ganz ähnlich. Da die coils recht dicht beieinander sind, hab ich nur je eine Reihe damit gestrickt. Das Stück Faden zwischen den coils war meist eine Masche, manchmal auch zwei.

 

Anfangs war ich vom Aussehen der coils nicht ganz überzeugt, aber nachdem ein dickes Stück drüber gestrickt war, kam ihre Schönheit erst zu Tage. Und ich bin ganz überrascht, wie robust die sind.

Da gibt es natürlich viele viele Fotos!

Der zweite “silly hat”

Hach, das macht süchtig und meine Mädels stehen schon Schlange (wie gut :mgreen: )

Im Vergleich zur heutigen Mütze ist meine von gestern richtig brav. Hier habe ich schon etwas tiefer in die art yarn Kiste gegriffen. Das ist ja nun Erfahrungen machen pur.

Entstanden ist diese Mütze aus ziemlich wilden Mischungen von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie mal verarbeite. Das Kardieren und das experimentelle Ausspinnen der Garne allein haben mir ja schon gereicht. Aber sie zu verstricken ist das I-Tüpfelchen! :) Die Garne sind hier und hier nachzulesen und zu gucken.

Das Prinzip, das Gleiche wie bei meiner Mütze, nur dass ich bei den Abnahmerunden und der linken Runde das 2. art yarn – mit dem schönen Namen “Haus am See” benutzt habe. Das geflochtene Band ist auch daraus gemacht.

Obwohl ich 16 Maschen weniger angeschlagen habe, ist die Mütze ähnlich groß. Da muss man doch ziemlich anpassen, da die Garne zu unterschiedlich ausfallen, auch im Stricken. Benutzt hab ich jedes Mal Nadelstärke Nr.6.

Und die Mittlere ist stolze Besitzerin und zieht das Teil gerade nicht mehr ab :)

Eine Mütze – meine Mütze

Nachdem ich eine wunderbare Mütze gestrickt aus art yarn von Mel in der Hand hielt und gestern irgendwie “frei im Kopf” war, hab ich mir ein Wintermützchen gestrickt. Ich wusste, wie sie ausschauen soll. Die Anleitungen in Büchern oder Ravelry waren allerdings nicht das, was ich wollte. Also hab ich einfach mal die Nadeln free style mäßig geschwungen und bin von meinem Ergebnis ganz entzückt. Nur den Kommentar meines Mannes “..wie Hein Blöd..” hätte ich nicht gebraucht. Nun ja, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, auch im engsten Kreis.

♥ Das ist sie. ♥

Gestrickt aus einer Merino, die ich ungleichmäßig dick ausgesponnen hatte. Hier ist noch einmal das Garn:

Das Garn hat Struktur genug, nur ganz glatt rechts sollte die Mütze nicht sein. So hab ich mich für 2re/2li entschieden. Weil sich die Mütze nach oben verjüngen soll, hab ich ab und an die Maschenzahl reduziert und damit das in der Rippe nicht auffällt eine linke Reihe eingebaut. Dass das Ganze so einfach ist und das Konzept aufgeht, hatte ich gar nicht erwartet. :) *freu*

Dann noch ein Bändchen geflochten und alles ist gut.

Unsere Große hat in der Sonne mal Model gestanden. Die Farben leuchten im warmen Abendlicht noch ganz anders.

Jetzt schau ich mal, welches Garn von meinen handgesponnenen noch ginge. Und wenn das mal kein Grund ist, neue Garne zu spinnen, die nicht auf Sockenstärke gedrillt sind.

Ein SAL und Thorpe

So wie es Sock Clubs gibt, gibt es auch Fiber Clubs. So wie es Knitalongs gibt, gibt es auch Spinalongs. In diesem Jahr habe ich mich gegen den Sock Club von Blue Moon entschieden und mir dafür ein Jahr in dem Fiber Club von Becky (dkKnits) gegönnt.

Da geht es um jede Menge kulinarische Einheiten verknüpft mit Musik. Die erste Lieferung hatte Becky aus unseren Frühstücksgewohnheiten zusammengefärbt. Da ich nicht frühstücke, nur Kaffee konsumiere, fiel mein Kammzug wie folgt aus:

dkKnits coffee   water

Coffee & Water :P

100 % superwash BFL, bei dkKnits auch “superchewy” genannt

In der Ravelry Gruppe “sweet spins delivery” haben wir uns auf die Mütze “Thorpe” geeinigt. Da die meisten in der Gruppe noch zu den beginners in puncto Spinnen gehören, wurden kleine Projekte vorgeschlagen, bei denen das Garn nicht superdünn ausfallen musste.

Allerdings hatte ich damit die Herausforderung mal wieder vor der Nase: DICKER spinnen. *ürgs* Mir war das schon mal nicht so geglückt wie ich wollte. Dünn spinnen ist ein Spinnen am Limit. Dicker und das  gleichmäßig dicker spinnen, ist dann schon eine andere Sache. Und so habe ich meine Miss Suzie gefragt und sie hat mir den entscheidenden Hinweis gegeben. ;)  :lol:  Am Spinnrad eine andere Übersetzung gewählt und es fluppte!

coffe & water

Das Garn ist zweifach verzwirnt und hat zwischen 11 und 12 wpi, was einem 8 fach Garn entspricht. Und aus diesem Garn habe ich dann direkt das Mützenprojekt gestartet. Auch das erste Mal eine Art von “toe up” Premiere! *g*

thorpe finished thorpe braids nah

Dieser SAL hat richtig Spaß gemacht und ich habe soviel Neues für mich dabei ausprobieren können. So muss es sein.

Und nun widme ich mich meine Mädels. Sie sind ALLE zu Hause. Nix für schwache Nerven! :?