DSC_0008_medium.jpg

Gar nicht so schwer ☺

Meine Opaldecke aus nicht ganz so geliebten Knäuelchen ist fertig. Schon ein Weilchen und ich bin selbst überrascht, wie unkompliziert und flott das ging.

Die Decke ist nach der Idee von Stephen West, der Garter Squish gestrickt

Allerdings hab ich normales Sockengarn und das dreifach genommen. West arbeitet mit einem “zehnfach” Garn, meins war dann zwölffach, also etwas dicker.

Die Decke wiegt knapp 1300g, ist 1,80 m lang und ca. 1 m breit.

Ich mag meine gelben Streifen sehr gern darin. Sie lockern das blaugrau so richtig schön auf und haben mir auch beim Stricken schon die nötiger Würze gegeben. :)

Gestrickt hab ich übrigens mit Nadelstärke 8 und mit 240 Maschen.

Na und und letzte Woche lag noch Schnee. Passt irgendwie zu so einem molligem Projekt.

Zwei meiner Mädels wollen jetzt auch eine eigene Decke  haben. Mal schauen, wann es mich packt. ;)

Was rollt sich da ?

Es ist ein Tuch ein großes Tuch, auch ein riesiges Tuch. Und hat schon ein mehr von einem Schal und ist deswegen so richtig was für mich geworden. *freu* Abzusehen war das nicht. So geht es bei einem Mystery KAL nun einmal. Das Mitstricken bei Stephen Wests zweitem Knitalong dieser Art hatte ich mir offen gelassen. Aber als Clue 3 erschien und erste Bilder auftauchten, war klar “Ich will auch”. Also schnell ins Wollregal gegriffen (viel Zeit zum Aussuchen hatte ich nicht) und die passenden Stränge in der Urlaubstasche nebst Anleitung verstaut und so konnte es vor Ort im Allgäu auch direkt losgehen.

Meine verwendeten Garne

der Wüstentrip von dibadu als Hauptfarbe:

die zweite Farbe ein handgesponnenes Garn frosty drift:

 

und weil dieses Garn nur für den Mittelteil gereicht hat, kam noch dazu:

cold ground – ebenfalls ein handgesponnenes

Und so schaut mein Rockefeller im Ganzen aus:

Schwer wie immer, so Teile einzufangen!

 

Mein Hauptgarn ist mir kurz vor Ende ausgegangen und dank Willow konnte ich alles zu einem glücklichen Ende stricken. Marions Wüstentrip variiert zu meinem schon ein bisschen – obwohl nur ein geschultes und kritisches Auge das überhaupt sieht. Auf den Bildern kommt es auch eher nicht raus. Jedenfalls hab ich mich über ihre Hilfe super gefreut und der leicht andere Willowzipfel wird mich immer dran erinnern. ♥ Ansonsten macht sich das Handgesponnene so schön und ich freu mich, dass ich da in die richtige Richtung gegriffen habe. Auch, dass Mittelteil und “Flügel” mit verschiedenen handgesponnen gestrickt werden mussten, find ich gar nicht störend. Im Gegenteil – so ist mehr Leben im Schal.

 

Da freu ich mich schon mächtig aufs Tragen – bin ja nicht so der Stricktuch-Typ. Aber das Teil hier ist echt anders. Man kann es ganz prima um den Hals wickeln und dabei sieht es sowas von toll aus.

Und gelernt hab ich auch wieder was. Der I-Cord ist nun keine Unbekannte mehr für mich. So einfach und sooooooooooo wirkungsvoll. Keine Ahnung, warum man vor manchen Dingen Respekt hat. Der I-Cord hat für mich nämlich dazu gehört. Deswegen bin ich richtig froh, den Rockefeller mit gestrickt zu haben :)

Da ich so richtig viele Bilder gemacht habe und ich von diesem Schal wirklich begeistert bin, gibt es mal eine eine Fotogalerie. Bild anklicken führt in größere Bildergalerie.

Akimbo

So heißt das kleine Tuch von Stephen West, welches sich Lina zum Trösten gewünscht hat.

Das Fotografieren dieser Dinger ist ja weniger mein Ding. :|

AKIMBO

gestrickt aus:

100igen Wollmeisen ‘Schwammerl’ & ‘Frühling’

 

mit Nadelstärke 3,5

Um die Zippelei musste ich mich ganz schön bemühen und zum Glück hat mich da die Michaela (jetzt auch mit Blog :mrgreen: ) recht hartnäckig beraten. Noch mal nass gemacht und mit Wäscheklammern jeden Zippel geklammert, hat dann die gewünschten Zacken zum Vorschein gebracht.

Das Schwammerl mustert ja richtig toll. Ich hab es nur schweren Herzens rausgerückt. Aber Lina durfte aussuchen. Ich hatte ihr die Wollmeisen auf einen Haufen gelegt und das hier war IHRE Farbwahl.

Das Tuch dürfte gern etwas größer sein. Leider lautet der Vorschlag von Mr.West. dickere Wolle oder Nadeln zu nehmen. Das find ich nicht unbedingt elegant. Wenn das Gestrick so schlabberig wird, ist das nicht mein Ding. Allerdings müsste man sich das errechnen können über den Rapport des Chevron Musters. Wenn man denn dazu Lust hat. ;)

..und irgendwie war Elli gestern Abend der Meinung, nun sei sie aber wieder an der Reihe :lol: Ich hatte ihr eine Lintilla aus der Wollmeise ‘Koralle im Meer’ schon mal irgendwann zugesichert. Die liegt sogar schon gewickelt da. Na mal sehen, was die nächsten Tage so auf die Nadeln bringen.

‘Sharktooth’

Allein schon wegen des Namens hat das Tuch Spaß gemacht :mrgreen:

Stephen West hat einen 5-monatigen Shawl Club. An jedem 15. erhält man ein neues West Design zum Nachstricken. Und da wir hier im Haus ja irgendwie Fans sind, sind wir dabei. Das erste Muster gab es jetzt im Dezember und heißt “Sharktooth”. Gefällt mir super und war richtig mindless zu stricken.

Und wenn ich selbst auch Stricktücher am Hals nur bedingt mag – meine Mädels stehen da total drauf 8O . So mutiere ich doch noch zur Tuchstrickerin. Denn einen gewissen Reiz hat das auf jeden Fall.

Lake Tanglewood

Sharktooth” by Stephen West

Garn: Barking Dog Sirius ‘Lake Tanglewood’

gestrickt mit Nadelstärke 3,5

Lake Tanglewood d

Leider kein Tragefoto. Dazu waren die letzten Tage zu wuselig. Besitzerin der Haifischzähne ist unsere Mittlere.

Und seit heut morgen wissen wir, dass unsere Große keinen komplizierten Bruch hat !!! Am Freitag kann es mit der Krankengymnastik losgehen.

mysterykalvonstephenwest.jpg

..nachgetragen

Da hab ich gestern eine neue Kategorie “..by Stephen West” angelegt und muss feststellen, dass ich den ganz fertigen Mystery KAL von ihm noch gar nicht gebloggt habe :|

Hier also gewaschen und in ganzer Schönheit.

Elli hat irgendwie das Rennen gemacht, auch weil das Tuch gar nicht sooo riesig groß ist.

Mystery KAL by Stephen West ‘Earth & Sky’

Wollmeise 100% superwah merino, Brombeer, Farn und Dornröschen

Creekbed aus Opal

So schön ich Schals und Tücher finde, wenn sie fertig sind, das Fotografieren ist mir ein Graus. :?

Aus zwei Opal Unis und verschiedenen Opal Resten ist dieser Schal entstanden. Es sollte ja ein reiner Opalschal werden, aber da hat sich in den letzten Resteblock eine Schöller & Stahl Mexico Country gemogelt. ;) Passte aber farblich einfach zu gut und deswegen Schwamm drüber. :D

Creekbed Scarf von Stephen West

Länge: ca. 1,70m Breite: ca. 25cm Gewicht: 165g

Opalsockenwolle Uni Türkis # 29 (color B) & Grün # 2010/2011 #3079 (color A)

Reste von Harry Potter u.a. ‘Dumbledore’, Surprise # 4066, Rendezvous #, Mexico Country II ‘Feuer’ (color C + D)

gestrickt mit KnitPro 3,0

Ganz überzeugt bin ich vom Creekbed noch nicht. Zum einen mag ich die “Seitigkeit” nicht so sehr. Es gibt eine schöne und eine ‘zu versteckende’ Seite. Zum anderen schlagen sich die Ecken immer zur ‘schönen’ Seite ein. Klar, ein Rollrand an der Socke rollt sich auch in die rechte Seite und außen sichtbar ist dann die Linke. *mhmmm* Das ist nicht so optimal. Deswegen würde ich den Creekbed beim nächsten Mal komplett kraus rechts stricken. Das müsste klappen. Spaß macht der Schal sowieso, vor allem die Reihen mit den Resten waren immer wieder spannend, was da wie aufeinander trifft und wie es dann im Ganzen wirkt.

Und jetzt noch ein paar Bilder – dieses Mal alle im Garten entstanden:

 

 

‘*zum Anklicken* ;)

Spectra II

Bis auf die letzten 10 Ecken sind, ist dieser Spectra im Urlaub entstanden.

Aus einem Noro Silk Garden Knäuel und einem Dibadu Strang.

 

Noro & Dibadu Spectra II

Noro Silk Garden Sock # 264

Dibadu sock along ‘Der Sommer wird rot’ (100% Merino)

gestrickt auf Nadel 3,5

Die rote Merino hab ich fast ausgestrickt und bin auf 86 “wedges” gekommen. Die Qualität ist leichter und feiner, wie bei meinem ersten Spectra. Und das tut dem Schal richtig gut. Er ist irgendwie nicht so schwer.

  

Auch hatte ich versucht, die Noro glatt rechts zu stricken, wie es die Anleitung vorsieht. Aber das gefiel mir überhaupt nicht und so hab ich wieder “falsch” kraus gestrickt.

Der/Die/Das erste Spectra ;)

Die Optik ist so fantastisch, dass ich gleich nur die Bilder sprechen lasse. Vorher ein paar Daten:

Gestrickt mit einem Strang Sophie’s Toes ‘Homecoming Dance’ und einer Noro Silk Garden Sock # S 211.

Normalerweise bleibe ich ja von Knoten verschont. Hab ich allerdings Farbverlaufsgarne auf den Nadeln, finden sich bei mir nur allzu gern angeknotete Stellen ein. :( Gerade bei Farbverläufen finde ich das total unpassend und es ist immer eine Portion Glück dabei, farblich halbwegs richtig anzusetzen. So war es dann auch hier bei der Noro. An Schwarz wurde einfach Türkis angeknotet – naja. Im Schal sieht man nix davon. ;)

Außerdem hat von mir gewählte orange “Rahmen”garn eine kürze Lauflänge wie in der Anleitung vorgeschlagen und so hab ich statt der gewünschten 86 Wiederholungen es nur auf 73 Streifen gebracht. Find ich nicht so schlimm, das sich Lina das edle Stück schon unter den Nagel oder besser um den Hals gewickelt hat. Für einen Erwachsenen müsste man aber auf jeden Fall ein wenig länger stricken.

Irgendwann hab ich festgestellt, dass ich die Anleitung mal wieder zu schnell gelesen und “verstanden” :roll: hatte. Die bunten Abschnitte hätten obenauf rechts gestrickt werden müssen. Bei mir ist alles kraus gerippt. Ich find es aber nicht schlimm und kann mir sogar denken, dass die Noro so besser ausschaut. Beim nächsten Mal probier ich es einfach richtig. Was Spectra auch hat – eine Rückseite. Bildchen kommt weiter unten. Nicht dramatisch, aber ganz überzeugt mich das nicht. ;) ;) Nun aber die Bilder:

Spectra von Stephen West